Leiden und Annahme

Das Leiden kann nicht durch den Willen beendet werden. Vielmehr ist Leiden etwas, das Botschaften für uns enthält. Anstatt zu flüchten und Wege zu suchen die um das Leiden herumführen, sollten wir ihm ins Gesicht sehen und uns fragen, was es für uns zu bedeuten hat. Die verschiedenen Arten in der Menschen das Leid empfinden, ist ebenso vielfältig wie die heutigen Methoden der Flucht.  Wir sollten ihm vertraut werden. Laden wir den schmerzhaften und Unbekannten ein und fragen ihn, weshalb er da ist. Es gilt also zu verstehen und es nicht aufgrund des Unbehagens von uns zu weisen. Es versteckt sich eine tiefe Botschaft hinter jedem Leiden die es zu erforschen gilt.

Dies kann letztendlich durch die Hingabe gelingen, welche uns das Leiden vielmehr als Wegweiser betrachten lässt.
Ein Anfang wäre es, die Schuld für das Leid nicht bei anderen oder in Umständen zu suchen. Das, was letztendlich dazu führt ist die eigene unbewusste Reaktion auf diese Reize oder Gedanken, für welche man sich nicht verurteilen sollte, denn das wäre weiterer Widerstand. Mit der verurteilungsfreien Beobachtung und Wahrnehmung dessen, ist schon das meiste geschehen.

Es gilt zu verstehen dass das Ende von Leid nicht im „loswerden“ dessen zu finden ist, sondern in seiner Annahme. Widerstand gegen das was ist, bedeutet Leid. Folglich führt der Widerstand oder die Flucht vor gespürtem Leid, zu weiterem Leiden.
Wenn also die Annahme dessen was ist, geschieht, wird die Wahrnehmung der Realität vorurteilsfrei und von Liebe durchdrungen sein.

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