Gewohnheiten Teil 3 [2/3] – Gewinnst du den Morgen, gehört dir der Tag (Morgenroutine)

Im Folgenden werde ich einige Bausteine vorstellen die als Inspiration für eine gute Morgenroutine dienen können. Wichtig ist zu experimentieren und nicht den Mut zu verlieren wenn es mal nicht klappt. Es gilt herauszufinden was euch gut tut und Bausteine oder Ideen sein. Die Routine erstellen solltet ihr letztendlich für euch persönlich.
Einigen Punkten würde ich gerne mehr Raum geben, dieses würde leider den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Ich werde mich einigen von ihnen noch mit gesonderten Beiträgen widmen. Wenn ihr zu Punkten Fragen habt, schreibt mir gerne eine Mail.

Die Bausteine:
Rufe dir deine Träume ins Bewusstsein:
Durch Beschäftigung mit den eigenen Träumen, erfährt man oft einiges über das Vorgehen im Unterbewusstsein. Antworten auf Fragen oder Probleme sind hier oft, wenn auch Abstrakt, verborgen. Durch direkte Ablenkung oder Beschäftigung nach dem wach werden ( Bsp. Smartphone), sind diese Erinnerungen nicht mehr abrufbar, nimm dir also Zeit dafür. (Ein Traumtagebuch kann an dieser Stelle eine sinnvolle Methode sein).

Ausreichend trinken:
Nachts wird je nach Umgebung mehr oder weniger geschwitzt und nach dem Aufwachen hat der Körper oft 7-8 Stunden keine Wasserzufuhr erhalten.
Um der Dehydration entgegenzuwirken und dem Körper zu helfen die Leistungsfähigkeit wieder aufzunehmen, bietet es sich an nach dem Aufwachen/Aufstehen einen halben Liter zu trinken. Du kannst natürlich erst mit weniger anfangen und dich steigern.
Dies ist ebenfalls eine japanische Heilungskur und hat noch mehr positive Auswirkungen auf euren Körper und den Start in den Tag.
Bei Interesse erfahrt ihr hier mehr.

Das Bett machen:
Starte den Tag mit einem kleinen Erfolg in dem du dein Bett machst. So verhinderst du a) dich wieder in das wohlig warme Bett zurückzulegen und b) ein aufgeräumter Geist und eine aufgeräumte Umgebung sind miteinander verbunden, einen kleinen Schritt hast du hier also schon geschafft.

Dankbarkeit
Es ist wunderschön den Tag mit der Konzentration auf verschiedene Aspekte deines Lebens zu beginnen, für die du dankbar bist. Anstatt auf die Anforderungen des Tages zu schauen, blicke auf das wofür du dankbar bist. Nicht nur die großen Dinge sind hier wichtig, sondern ganz besonders die kleinen. Vielleicht kannst du auch dankbar für Dinge sein, die dir sonst „selbstverständlich“ erscheinen.
Danke, dass ich atme. Danke, dass ich lebe. Danke, dass ich gesund bin. Danke, dass ich zehn Finger habe. Danke für einen besonderen Menschen in meinem Leben.
Ich bin mir sicher das du immer mehr finden wirst für das du dankbar sein kannst, wenn du nur danach Ausschau hältst.

Nimm dir Zeit für deine/n Partner*in:
Oft ist der Tag überladen mit vielen Aufgaben und Terminen, wo bleibt dann also die Möglichkeit/ Zeit mit einem geliebten Meschen zu verbringen? Sofern es möglich ist könntest du dir morgens also die Zeit nehmen um dich ein wenig mit deinem Partner auszutauschen oder noch im warmen Bett zu kuscheln. Dies ist schön für die Beziehung und beide starten mit einem schönen Gefühl in den Tag.

Stille/Meditation
Es gibt verschiedene Mittel und Wege um den Verstand zum Schweigen zu bringen. Um am Morgen nicht gleich wieder ins Hamsterrad einzutreten, bietet es sich an bewusst zu werden und die Aufmerksamkeit auf das „Jetzt“ zu richten. Sich mit der inneren Kraft zu verbinden stärkt dich für den gesamten Tag und steigert den Grad deiner Bewusstheit generell. Wenn du meditierst, kann es sein das sich viele Gedanken zeigen. Das ist nicht weiter schlimm, versuch die Gedanken und Gefühle dann als das wahrzunehmen was sie sind – nicht dein selbst.
Eine der natürlichsten Techniken ist die Konzentration auf den Atem, bei der du deinen Atem beobachtest und ihn ohne Beeinflussung fließen lässt. Solltest du abschweifen, richtest du deine Aufmerksamkeit beim Bemerken einfach wieder auf deinen Atem.
Eine ausführlichere Erklärung findest du in meiner Anleitung zur Meditation.

Kaffe/Tee
Aus dem Bett fallen, sich mit den letzten Kräften zur Kaffeemaschine schleifen und sich erst nach dem Verzehr dieser warmen Genüsslichkeit wieder als Mensch zu fühlen ist damit nicht gemeint. Wenn du gerne Tee oder Kaffee am morgen trinkst, mache doch ein Ritual des genießens daraus und nimm dir bewusst Zeit die Wärme der Tasse zu spüren, jeden Schluck zu genießen und den Duft wahrzunehmen. So kann das Heißgetränk am morgen schon eine achtsamkeitsfördernde Wirkung haben.

Sport/ Intervalltraining
Ein Workout am Morgen, Joggen, oder falls du wenig Zeit hast ein Intervalltraining ( in 4 Minuten machbar) treibt deine Herzfrequenz in die Höhe und bringt deinen Organismus in Schwung. Danach fühlst du dich wach und bereit mit dem Tag zu starten, ganz abgesehen von den positiven und gesundheitlichen Effekten.

Yoga/Qigong/Tai-Chi
Diese drei Formen der Bewegungsmeditation dienen dazu Körper und Geist zu harmonisieren. Neben den körperlichen Aspekten wirken sie achtsamkeitsfördernd und meditativ. Sie zielen ebenfalls darauf ab die Energie des Körpers besser fließen zu lassen und da sie mit Fokussierung auf den Atem verbunden sind, lenken sie die eigene Aufmerksamkeit auf den jetzigen Augenblick.

Lesen
Wenn du nicht gerne liest, kann ich dir nur empfehlen nun in deiner Morgenroutine damit regelmäßig anzufangen. Lesen fördert die Konzentration und hilft dir dich längere Zeit auf eine Sache zu konzentrieren. Nebenbei bringt das Lesen über verschiedene Themen einen Zuwachs an Wissen und Informationen mit sich, zudem erweiterst du auch deinen Wortschatz. Das Lesen einer Geschichte kann ebenfalls dazu beitragen offener für andere Perspektiven zu werden, da du dich in die Figuren der Geschichte
Abgesehen von diesen Aspekten macht es einfach Spaß sich ein Buch zu nehmen, es sich gemütlich zu machen und sich in interessante Themen einzulesen oder in eine fantastische Welt oder Geschichte abzutauchen.

Dein persönliches Journal
Dies ist eine Art morgendliches Tagebuch in dem du verschiedene Fragen zu dir selbst in Beziehung auf deine Ziele beantworten kannst. Es hilft dir zu fokussieren und jeden Morgen vor Augen zu führen, was dir in deinem Leben wirklich wichtig ist.
Durch die Beantwortung verschiedener Fragen kannst du konstruktiv die Verantwortung für dein Leben übernehmen, neues über dich erfahren und deinen Tag strukturieren.
Zudem kannst du so jeden Tag einen kleinen Schritt vornehmen um deine Zukunftsvisionen zu verwirklichen und sie immer wieder vor Augen führen.
Dazu habe ich einen interessanten Blog im Internet gefunden, der dir bei der Erstellung eines Journals mit Sicherheit sehr behilflich sein kann.
Dranbleiben Erfolgsjournal

Visualisierung
Dies kann das bildliche Vorstellen eines Ereignisses in der Zukunft sein. Andernfalls kann sie das Wiederbeleben einer vergangenen, schönen Erinnerung sein, um die Stimmung und das Gefühl aus dieser Situation wieder hervorzurufen.
Durch Visualisierung deiner Ziele wirst du die erwünschten Inhalte in deinem Leben integrieren. Wichtig dabei ist es, die Vorstellung so zu gestalten als wäre der gewünschte Umstand bereits vorhanden und diesen auch emotional zu spüren.
Sie ist eine beliebte Technik im Coaching um die eigenen Ziele zu erreichen, trotz dessen ebenso erfolgreich in der Psychochtherapie.
Ein gutes Video zur Erklärung findet ihr hier.

Dies sind einige Vorschläge die du neben allen morgendlichen Aufgaben einfügen kannst.  Probiere einfach herum was dir gefällt und in welcher Reihenfolge. Das wichtigste dabei ist, dass du mit einem guten Gefühl in den Tag starten kannst. Finde heraus was dir gut tut und Spaß macht, dann wirst du mit dem schönen Gefühl des Morgens deinen Tag erhellen.

Um dir noch Beispiele zu geben möchte ich dir meine Routine beschreiben:
1. Hinsetzen und ausreichend Wasser trinken.
2. Dankbarkeitsritual – Danke für diesen wunderschönen Tag, wofür bin ich noch dankbar ?
3. Körperpflege und Jogginghose an 🙂
4. Lesen von spirituellen Texten
5. Meditation mit anschließender Visualisierung
6. Je nach Lust und Laune lese oder schreibe ich mein Journal.

Weitere Ideen:
Mehr morgendliche Gewohnheiten
Morgenroutine Jim Kwik

Ausblick: Im nächsten Eintrag werden ich Bestandteile für eine Abendroutine vorstellen.

 

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