Wunder des täglichen Lebens

Wunder geschehen jeden Tag, zu jeder Zeit. Wir müssen nur bereit sein sie als das was sie sind anzuerkennen. Dinge die Menschen vor einiger Zeit als Hirngespinste abgetan hätten, gehören nun zu unserem Alltag und sind unsere Realität geworden.
Oft sind wir nur damit beschäftigt zu bedauern das wir keine Wunder erfahrenn und versperren uns damit den offenen Blick für alles weitere wunderbare.

Das Leben, die reine Existenz ist das größte Wunder an sich. 

Als Kinder sind wir noch in der Lage die Dinge in ihrer reinen Form zu bestaunen. Wir nehmen uns Zeit die Dinge zu betrachten und können uns an der Vielfalt die sich uns präsentiert wird gar nicht satt sehen. Mit der Zeit soll unser denken durch Konditionierung allerdings „effektiver“ werden. Dies ist ebenfalls ein wunderbares Geschenk, sofern nicht vergessen wird das noch mehr hinter den gelernten Konzepten und Bildern steckt.

Aus einem kleinen Samen der über lange Zeit hinweg wuchs, an sich pures Leben ist, einen wichtigen Bestandteil für das gesamte Ökosystem darstellt, zu Hause für Tiere ist, Schatten spenden kann, wird das Wort B-A-U-M.
Inwiefern können diese vier Buchstaben, die im Verbund zu einem Wort erklingen, das erklären auf was es sich bezieht?
Wir sollten Worte nicht mit dem was sie bezeichnen gleichsetzen.

Eine Achtsamkeitsübung dazu:
Wenn du das nächste mal spazieren gehst, dann schau einfach mal anstatt zu benennen.
Genieße den Anblick, spüre die Gefühle die dabei ausgelöst werden, rieche, was sich deiner Nase zeigt, höre welche Klänge ertönen.
Versuche nicht zu kategorisieren welchen Vogel oder welchen Baum du vor dir hast.

Du kannst auch Möbelstücke oder Autos, alles mögliche um dich herum beobachten. Diesmal kannst du dich fragen wie es wohl entstanden ist, was dafür nötig und wer wohl an der Herstellung beteiligt war.

Auf die Frage „Was ist das?“, könnte vielleicht das nächste mal nicht mit „Das ist…“ geantwortet werden, sondern mit „Das nennt man…“. Dieser kleine aber feine Unterschied hebelt sprachlich das Gleichsetzen von Worten und dem, was die Worte beschreiben sollen aus.

Wir brauchen das rationelle denken, allerdings können wir ihm auch zwischendurch eine Pause gönnen wenn wir es gerade nicht brauchen.
Nehmen wir uns zwischendurch die Zeit, selbst in alltäglichem ein Wunder zu erkennen.

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