Vom Tun zum Sein

Rastlos, getrieben, ruhelos,
ein Berg voller Aufgaben, riesengroß.
Weiter, höher, bloß nicht stehen,
wie kannst du so nur die Schönheit sehen?

Von Angst getrieben nicht gut zu sein,
tief in ein Meer aus Chaos hinein,
doch unter den Schichten schenkt das Licht seinen Schein,
du wirst es sehen, lass nur die Ruhe herein.

Es muss nichts werden,
denn alles ist.
Worin ist dies erkenntlich?
Darin das du bist.

Vom Wollen und Müssen
zum Danken und Sehen.
Es wird dich verblüffen,
lässt du es geschehen?

Ein Gefäß braucht die Leere um neues zu fassen,
und doch bringt die Fülle ein Wohlwollen der Massen.
Doch ist das Leben auch zart und rein,
wende nur deinen Blick, vom tun zum sein.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s